Sonderurlaub laut tarifvertrag ig metall

Bruttojahreslohn in EUR (ohne Boni und Sonderzahlungen) Details sind entscheidend: “Jahreslohn” wird oft anders verstanden, und die Definition davon hängt davon ab, für welches Unternehmen Sie arbeiten und was Sie im Arbeitsvertrag aushandeln. Viele Unternehmen zahlen zwölf Monatslohnpakete, andere gewähren ein zusätzliches 13. Gehaltspaket. In tarifgebundenen Unternehmen gibt es auch einen Leistungsbonus – durchschnittlich vier bis 15 Prozent des Lohns je nach Tarifvertrag, sowie andere tarifliche Leistungen wie Urlaubsgeld, Sonderzahlungen (Weihnachtsbonus) und Beiträge zur Mitarbeiterkapitalbildung. Darüber hinaus können “freiwillige Boni” gezahlt werden. Diese sollten jedoch schriftlich festgehalten und – bei variablen Boni – so genau wie möglich formuliert werden. Grundsätzlich können Arbeitsverträge frei ausgehandelt werden. Allerdings sind gesetzliche Mindestbedingungen zu beachten. Unternehmensregelungen sind in der Regel besser – vor allem, wenn sie in Tarifverträgen festgelegt sind (siehe Tabelle links). Wenn Ihr Unternehmen beispielsweise einen Tarifvertrag mit der IG Metall abgeschlossen hat, gelten ab sofort sechs statt der gesetzlichen vier Wochen – im Einklang mit dem Tarifvertrag.

Im Allgemeinen ist das Vergütungsniveau in tarifgebundenen Unternehmen insgesamt höher. Die nachstehende Tabelle zeigt, dass Ingenieure 18,5 Prozent mehr verdienen und Wirtschaftsabsolventen mehr als 24,6 Prozent mehr als ihre Kollegen in Unternehmen, die nicht tarifgebunden sind. Die IG Metall-Tarifverträge sorgen auch für eine hohe Lohndynamik für ihre Mitglieder. Im ersten Jahr nach dem Eintritt in den Arbeitsmarkt steigen die Vergütungen ohne zusätzliche Einzelverhandlungen um durchschnittlich 10 Prozent. Zusätzlich zu den Erhöhungen aufgrund der Dauer der Beschäftigung gibt es regelmäßige Lohnerhöhungen nach erfolgreichen Lohnverhandlungen. In der Metall- und Elektroindustrie gilt die 35-Stunden-Woche für Vollzeitbeschäftigte als normal. Ab dem 1. Januar 2019 haben Beschäftigte der Metall- und Elektroindustrie Anspruch auf eine reduzierte Vollzeitbeschäftigung im Rahmen von Tarifverträgen. Mit dieser neuen Regelung können Arbeitnehmer ihre Wochenarbeitszeit für die Dauer von sechs bis 24 Monaten auf mindestens 28 Stunden reduzieren. Danach gilt die normale 35-Stunden-Woche wieder automatisch – alternativ können Die Mitarbeiter weiterhin reduzierte Arbeitszeiten leisten. Um von dieser Regelung zu profitieren, müssen die Arbeitnehmer mindestens zwei Jahre im Unternehmen gearbeitet und mindestens sechs Monate im Voraus einen schriftlichen Antrag beim Arbeitgeber gestellt haben.

Höhere stagnische Löhne in Tarifverträgen gebundenen Unternehmen Die folgenden Tabellen geben einen beispielhaften Überblick über die typischen Jahresvergütungen für Hochschulabsolventen in der metallverarbeitenden Industrie bei der Arbeit für ein tarifgebundenes Unternehmen in einem Beruf, der ihrer Ausbildung entspricht. Mit dem Konzept der reduzierten Vollzeit hat die IG Metall das Recht der Beschäftigten durchgesetzt, wieder in Vollzeit zu arbeiten. Die Mitarbeiter können ihre Arbeitszeit entsprechend ihren persönlichen Bedürfnissen reduzieren und eine Woche später zu einer normalen Vollzeitarbeit zurückkehren.

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